Magische Wüstentage

25 03 2011

Wir haben 3 Tage in San Pedro de Atacama, im Norden von Chile verbracht. Das kleine Wüstendorf San Pedro ist in der Nebensaison ein ziemlich verschlafenes Nest und wir haben uns richtig gefreut, wieder Mal für mehrere Tage im gleichen Bett (mit einer sehr guten Matratze!) schlafen zu können.

San Pedro liegt auf 2400 m.ü.M und ist Ausgangspunkt für den Besuch der Atacama Wüste. Diese gilt als der trockenste Ort der Welt. Es fällt durchschnittlich 5 mm Regen pro Jahr, an einigen Orten regnet es gar nie. Dieses Jahr bildet eine Ausnahme, denn im Februar hat es an 2 Tagen 20 mm Regen gegeben.  Die Atacama Wüste liegt zwischen den bis 6000 m hohen Anden und einem weiteren Gebirge. Innerhalb der Atacama Wüste befindet sich ebenfalls die 3. grösste Salzwüste der Welt, die Salar de Atacama. Sie besteht aus porösem Salzgestein und beinhaltet Lagunen, wo wir Flamingos beobachten konnten.

Eine unserer 4 Wüstentouren führte uns bis auf 4300 m.ü.M zu wunderschönen Bergseen auf einer Hochebene, dem sogenannten Altiplano.

Tagsüber wirds im Moment wohl so gegen 30 Grad warm, während die Nacht sehr kühl ist. Hier benötigen sie aber weder  Heizung noch Klimaanlage, denn die Steinhäuser regulieren die Innentemperatur bestens. In der Nacht funkeln Millionen von Sternen vom pechschwarzen Himmel, denn die Lichtverschmutzung äusserst gering ist.

Die Landschaft des Valle de la Luna ist extrem trocken und gleicht jener auf dem Mond

Die Landschaft des Valle de la Luna ist extrem trocken und gleicht jener auf dem Mond

In der Atacama Salzwüste konnten wir am frühen Morgen Flamingos beobachten

In der Atacama Salzwüste konnten wir am frühen Morgen Flamingos beobachten

Die Altiplano Lagunen liegen auf 4300 m.ü.M, aber die umliegenden Berge reichen bis 6000 m.ü.M!

Die Altiplano Lagunen liegen auf 4300 m.ü.M, aber die umliegenden Berge reichen bis 6000 m.ü.M!

 

Das Tal der Geysire liegt auf 4300 m.ü.M. Wir sind um 4 Uhr in der Früh warm eingepackt los, um die Rauchsäulen bei Sonnenaufgang zu Gesicht zu bekommen.

Das Tal der Geysire liegt auf 4300 m.ü.M. Wir sind um 4 Uhr in der Früh warm eingepackt los, um die Rauchsäulen bei Sonnenaufgang zu Gesicht zu bekommen.

Mitten in der Wüste gibts Salzwasserpools. Die Salzkonzentration ist enorm hoch, so dass man nicht untergehen kann. Der Auftrieb ist noch viel stärker als im Neoprenanzug.

Mitten in der Wüste gibts Salzwasserpools. Die Salzkonzentration ist enorm hoch, so dass man nicht untergehen kann. Der Auftrieb ist noch viel stärker als im Neoprenanzug.

Jan trägt Gisela auf einer Hand über die Salzfläche

Jan trägt Gisela auf einer Hand über die Salzfläche

Es handelt sich hier nicht um Schnee, sondern um eine Salzfläche. Den Schnee gibts in den Anden erst ab einer Höhe von 5000 m!

Es handelt sich hier nicht um Schnee, sondern um eine Salzfläche. Den Schnee gibts in den Anden erst ab einer Höhe von 5000 m!



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2 Antworten zu “Magische Wüstentage”

  • Stifi sagt:

    Hei tschou zäme, geits guet? Danke für die schöne Biudeli gseht supi us! Bi üs ischs die Wuche minimum so schön gsi 🙂 Isch dr Jan ume xung?
    Häbits no schön u lötnech nüt la gfaue!
    Liebi Grüess usem Ämmitau

  • Mum sagt:

    Hallo ihr zwei!
    Es ist euch wieder gelungen, wunderschöne und lustige Fotos zu machen! Wie beweglich Gisela ist….! Aber das ist halt, wenn frau so klein und leicht ist, dass sie auf einer Hand getragen werden kann – wow!
    Was für vielfältige, unterschiedliche Landschaften ihr in den 4 Monaten gesehen habt ist beeindruckend! Für uns Daheimgebliebenen sind eure Berichte lehrreich.
    Geniesst immer noch die bevorstehenden nicht mehr ganze 4 Wochen!
    Ganz liebe Grüsse
    Mum/Regula

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