Adios Argentina

3 04 2011

Wir haben unsere letzten Tage in Argentinien in Cordoba und Mendoza verbracht. In Cordoba durften wir bei unserer Kollegin Dania wohnen, die wir in Patagonien kennen gelernt hatten. Sie ist Kanadierin und studiert ein halbes Jahr in Cordoba. Die Stadt selber hat uns nicht unbedingt gefallen, denn es hatte sehr viel Verkehr, was Lärm und viel Gestank nach sich zog. Wir haben aber einen Ausflug in die umliegenden Berge gemacht und eine Schlucht besucht, wo wir viele Kondore beobachten konnten.

Unsere letzte Destination in Argentinien war zum 2. Mal Mendoza. Beim ersten Besuch hat es ja nicht geklappt mit der Weintour. So haben wir diesmal gerade bei unserer Ankunft eine Tour für den nächsten Tag gebucht. Erwartungsfroh warteten wir in unserer Unterkunft auf den Weinbus, doch nach 1.5 Std. war er immer noch nicht aufgekreuzt. Wir gingen zum Buchungsoffice und erhielten dann einen Privatchauffeur, der uns doch noch die Weintour ermöglichte. Offenbar hat man uns vergessen abzuholen…

Weintouren hier in Argentinien sind leider nicht mit denen in Australien vergleichbar. Unser Chauffeur fuhr uns zu 3 Weingütern. Wir erhielten dort 1-2 Gläser Wein. Unter einer Degustation verstehen wir etwas anderes…Das 3. Weingut gehörte einer Französin. Sie empfing uns, obwohl sie eigentlich schon Feierabend hatte und erklärte uns die verschiedenen Degustationsmöglichkeiten und deren Preise. Wir hingegen erklärten ihr, dass wir für die Weintour bezahlt hätten und nun nicht noch für die Degustation bezahlen wollten. Nachdem wir ihr geschildert hatten, wieso wir nicht auf der offiziellen Weintour waren, hatte sie Mitleid mit uns und offerierte uns sämtliche Weine zum Nulltarif. Das war dann schon eher nach unserem Geschmack! Dank ihrer Gutmütigkeit, bleibt uns Mendoza also doch in guter Erinnerung!

Busfahren à la Business Class: Von Salta nach Cordoba haben wir uns Suiten im Bus geleistet. Die Sitze konnte man zu bequemen Betten umfunktionieren und jeder Sitz hatte seinen eigenen TV. So macht Bus fahren Spass!

Busfahren à la Business Class: Von Salta nach Cordoba haben wir uns Suiten im Bus geleistet. Die Sitze konnte man zu bequemen Betten umfunktionieren und jeder Sitz hatte seinen eigenen TV. So macht Bus fahren Spass!

In Cordoba gibt es viele historische Gebäude, die aus der Zeit stammen, wo die Jesuiten grossen Einfluss in Südamerika hatten (1609 - 1776)

In Cordoba gibt es viele historische Gebäude, die aus der Zeit stammen, wo die Jesuiten grossen Einfluss in Südamerika hatten (1609 - 1776)

Mit Dania haben wir die Kondorschlucht besucht. Hier brüten viele Kondore und dank dem BLS-Feldstecher konnten wir viele Vögel beobachten.

Mit Dania haben wir die Kondorschlucht besucht. Hier brüten viele Kondore und dank dem BLS-Feldstecher konnten wir viele Vögel beobachten.

Die Umgebung war wie gemacht für eine tolle Weindegustation. Leider gabs nur 1 Glas...wie sehr vermissten wir die spendablen Australier!

Die Umgebung war wie gemacht für eine tolle Weindegustation. Leider gabs nur 1 Glas...wie sehr vermissten wir die spendablen Australier!

Unser Privatchauffeur Walter hat sich mächtig ins Zeug gelegt, damit wir zu fortgeschrittener Stunde dennoch Einlass bei 3 Weingütern erhielten.

Unser Privatchauffeur Walter hat sich mächtig ins Zeug gelegt, damit wir zu fortgeschrittener Stunde dennoch Einlass bei 3 Weingütern erhielten.



Ein Tag im Bus

28 03 2011

Von San Pedro de Atacama (Chile) sind wir per Bus nach Argentinien gereist. Da wir hier in Südamerika ausschliesslich mit dem Bus unterwegs sind, möchten wir euch Mal mitnehmen auf eine solche Busreise:

09.45 Uhr: Auf dem staubigen Sandplatz von San Pedro de Atacama warten wir mit anderen Reisenden auf den Bus. Obwohl der Tag erst begonnen hat, brennt die Sonne bereits gnadenlos vom wolkenlosen Himmel.

09.55 Uhr: Der Bus mit Enddestination Salta (ARG) ist angekommen. Wir verladen unser Gepäck und fahren pünktlich um 10 Uhr los.

10.05 Uhr: Wir sind nur 200 m im Bus gesessen, bevor wir alle wieder aussteigen mussten. In San Pedro befindet sich nämlich der chilenische Grenzposten. Bis zur Grenze sind es zwar noch 160 km, aber die Chilenen haben ihren Grenzposten in San Pedro. Wir können uns nicht ausmalen, wieso das so ist… Da vor uns noch 2 andere Cars am Grenzposten Halt machen, heisst es wieder Mal „Schlange stehen“.

11.00 Uhr: Alle haben ihren Ausreisestempel erhalten, der Bus ist nun definitiv abfahrbereit. Die Strasse nach Argentinien führt über den Jama-Pass. Von San Pedro (2400 m.ü.M.) steigt die Strasse durch die karge Wüstenlandschaft ohne grosse Kurven ins Altiplano. Der Boden hier ist sehr trocken und die über 5000 m hohen Berge sind plötzlich zum Greifen nah.

12.10 Uhr: Wir sind immer noch im Aufstieg auf den Jama-Pass. Die Luft wird dünner und dünner, so dass das Atmen schwer fällt, obwohl wir nur bewegungslos im Bus sitzen. Sogar der i-pod von Gisela fühlt sich in dieser Höhe unwohl und funktioniert nicht mehr. Wir sind froh, als wir die Passhöhe auf 4700 m.ü.M. erreicht haben.

12.30 Uhr: Über weitläufige Hochebenen nähern wir uns langsam der argentinischen Grenze. Das Atmen fällt uns nun wieder bedeutend leichter, sind wir doch nun schon wieder auf 4300 m.ü.M.

Eine Lagune in der kargen Hochebene zwischen Chile und Argentinien

Eine Lagune in der kargen Hochebene zwischen Chile und Argentinien

13.00 Uhr: Wir erreichen den argentinischen Grenzposten auf 4000 m.ü.M. Vor uns stehen 4 Busse, das Gepäck der Passagiere ist vor den Bussen aufgereiht. Das könnte eine längere Sache werden…

14.30 Uhr: Wir warteten 1.5 Std. im klimatisierten Bus, bevor wir endlich aussteigen dürfen. In der Zwischenzeit werden wir mit einem Snack verpflegt: Salzgebäck, 2 Apfelsaft und 3 Bonbons…zum Glück haben wir unsere eigenen Sandwiches dabei. Draussen vor dem Buss müssen wir uns in 1er-Kolonne aufstellen, ein Zollbeamter liest die Namen der Passagiere herunter und in dieser Reihenfolge müssen wir uns zur Passkontrolle anstellen. Nach dem Anstehen kommt das „Ansitzen“: Es hat ca. 20 Stühle, auf denen die vordersten Grenzgänger-Aspiranten Platz zu nehmen haben. Wenn wieder jemand an den Schalter gerufen wird und ein Stuhl frei wird, rückt jemand von den Stehenden nach. Lustiges Sesselrücken nennen wir das…

15.05 Uhr: Alle Passagiere unseres Busses haben den Einreisestempel für Argentinien erhalten. Nun ja, da wir schon oft von Chile nach Argentinien gereist sind oder umgekehrt, ist unser Pass mittlerweile voll mit diesen Stempeln. Nun wird alles Gepäck ausgeladen und wir schleppen jeder unser Gepäckstück zur Röntgenmaschine. Dies geht aber ziemlich zügig voran.

15.30 Uhr: Nach 2.5 Std. am argentinischen Zoll sind wir startklar. Zuerst verlieren wir weiter an Höhe und durchqueren dann eine riesige Salzfläche, wo auch Salz abgebaut wird. Danach erklimmen wir nochmals einen ca. 4200 m hohen Pass um danach auf wunderschönen Serpentinen (oh wie schön wäre diese Abfahrt mit dem Velo!) in ein fruchtbares Tal zu gelangen.

Die internationale Strasse durchquert die Salzfläche Salinas Grandes

Die internationale Strasse durchquert die Salzfläche Salinas Grandes

 

 

 

Unzählige Serpentinen führen vom Pass runter ins Tal

Unzählige Serpentinen führen vom Pass runter ins Tal

18.45 Uhr: Der Bus hält in Purmamarca, einem kleinen Andendörfchen, umgeben von farbigen Felsformationen. Hier übernachten wir und gehen dann am nächsten Tag weiter.

Auf dem Markt in Purmamarca werden haufenweise Kleider aus Alpacawolle angeboten

Auf dem Markt in Purmamarca werden haufenweise Kleider aus Alpacawolle angeboten

Die farbigen Felsen in Purmamarca glänzen in der Morgensonne

Die farbigen Felsen in Purmamarca glänzen in der Morgensonne

So sieht der Alltag von Busreisenden zwischen Argentinien und Chile oder umgekehrt aus. Wir sind uns das nun schon gewohnt und nehmen diese mühsame Warterei gelassen hin.



Böses Erwachen am Tag danach

20 03 2011

Wir hatten eine unruhige Nacht in Paraguay. Der intensive Vortag (siehe Blogeintrag „Unvergessliche Stunden in Paraguay“) hat unsere Bäuche wohl etwas überfordert. Jan verzichtete sogar auf das herrliche Frühstück mit Spiegelei, Honig und Schweizer Käse. Das war ja wohl ein schlechtes Zeichen. Am Mittag hiess es dann Abschied nehmen von Paraguay. Stephan hatte für uns einen Transfer mit der Autofähre von Paraguay über den Fluss direkt nach Puerto Iguazu organisiert. Wir wurden direkt am Flughafen abgeladen um via Buenos Aires nach Mendoza zu fliegen. Das war ein echter VIP-Service!

Jan war inzwischen zu schwach um in der Check-In Schlange anzustehen und wartete auf einem Bänkli bis wir an der Reihe waren. Doch nun wurde es erst richtig anstrengend: Wir hatten unsere Tickets übers Internet gekauft und dafür auch eine Bestätigung erhalten. Die Dame am Check-in erklärte uns aber nun, dass unsere Tickets nur für Einheimische gelten würden und wir als Ausländer eine andere Tarifklasse zu buchen hätten. Dumm nur, dass uns LAN bei der Buchung nicht darauf aufmerksam gemacht hatte. Nennt man das nicht Diskriminierung? Jedenfalls kennen wir keine andere Fluggesellschaft, die eine Preisdifferenzierung nach Nationalitäten vornimmt. Wir haben immer gemeint, dass www für „World Wide Web“ steht und von jedermann auf der ganzen Welt benutzt werden kann.

Die Dame bleibt stur und bietet uns die Möglichkeit für einen saftigen Aufpreis heute nach Buenos Aires zu fliegen. Der Flug von dort nach Mendoza ist jedoch überbucht und wir würden in Buenos Aires stranden. Am nächsten Tag würden wir nochmals sehr viel bezahlen müssen, um weiter nach Mendoza fliegen zu können. Nach langem Hin und Her, unterdessen ist unser Flugzeug schon längst abgehoben, bietet uns die Check-in Dame dann an, am nächsten Tag für den Aufpreis von gut CHF 200 die ganze Strecke zu fliegen. Zuerst haben wir uns gegen dieses Angebot entschieden und sind zurück in die Stadt gefahren, um die Kapazitäten der Busse abzuklären. Uns wurde aber bald bewusst, dass die Reise nach Mendoza über 30 Stunden dauern würde. So entschieden wir uns für den Flug am nächsten Tag zum „Ausländertarif“. Nur konnten wir diese Umbuchung nicht in der Stadt vornehmen und mussten wieder zum Flughafen. Wir fanden einen Taxifahrer, der uns unsere Verzweiflung wohl ansah und uns zu einem Spezialtarif zum Flughafen und zurück fuhr. Im Preis inbegriffen war auch die 40 minütige Wartezeit, die die Check-in Damen (ja, es brauchte dafür 2 Leute!) für die Umbuchung benötigten.

Um 19 Uhr waren wir zurück in Puerto Iguazu und froh, ein Doppelzimmer gefunden zu haben. Jan, der den ganzen Tag keine Nahrung zu sich nehmen konnte, fiel fiebrig ins Bett und schlief sofort ein.

 



Unvergessliche Stunden in Paraguay

20 03 2011

Von Puerto Iguazu sind wir mit dem Bus via Brasilien nach Ciudad del Este in Paraguay gefahren. Vor dem Besuch dieser Stadt wird grundsätzlich in jedem Reiseführer gewarnt, da es ein gefährlicher und unsicherer Ort sein soll. Wir trafen uns hier aber mit Stephan (ex-Arbeitskollege von Jan), seiner Lebenspartnerin Fabienne und Francis, die für uns einen intensiven Tag in und um Ciudad del Este organisiert haben. Der Vater von Francis und Fabienne wanderte nach seiner Pensionierung nach Paraguay aus und besitzt eine wunderschöne Villa im Country Club von Ciudad del Este. Francis lebt seit 7 Jahren hier und betreut den betagten Vater.

Zuerst besuchten wir einen weiteren Auslandschweizer, der im 12. Stock wohnt und uns seinen Balkon als Aussichtsplattform zur Verfügung stellte. Der Balkon war aber nicht nur Aussichtspunkt, sondern auch der Ort, wo wir unser erstes paraguayanisches Bier tranken. Es war erst 9.15 Uhr…Francis hat uns ein paar Anekdoten aus dem Leben im 2. korruptesten Land der Welt erzählt. So gibt es zum Beispiel keine Autoprüfung und keine Auslieferungen von geflüchteten Straftätern. Wir merkten schnell, dass mit Geld und Geschenken hier vieles leichter fällt.

Danach gings im silbrigen Mercedes C-Klasse mit CH-Aufkleber in den Country Club. Dies ist ein hermetisch abgeriegeltes Villenviertel mit eigenen Geschäften und Golfplatz. Es ist eine völlig andere Welt, die mit dem Leben draussen auf den Strassen nichts gemein hat. Wir hatten aber das Glück, mit Francis einen absoluten Kenner der Aussenwelt als Gastgeber zu haben (mehr davon weiter unten). Jan hat als erstes im Pool einen erfrischenden Schwumm genommen. Als nächstes wurde auf unsere Ankunft mit einem Vodka-Orange angestossen.

Am Mittag fuhren wir in eine Churrasceria, ein Steakhouse ausserhalb der Stadt. Hier gabs Salate und Beilagen à discretion und die Kellner brachten dauernd frisches Fleisch am Spiess direkt an den Tisch. Das Fleisch war von ausserordentlich guter Qualität! Natürlich durfte ein Bierchen nicht fehlen… Nachdem wir uns die Bäuche vollgeschlagen hatten, gings ein Haus weiter. Wir besuchten Sandra, eine Brasilianerin, die neben der neu eröffneten Adidas-Fabrik ein kleines Beizli führt, wo Francis Stammgast ist. Was denkt ihr, was es zum Trinken gab? Richtig, cerveza!

Nächster Programmpunkt war die Autogarage von Francisco, einem weiteren Kollegen von Francis. Wer sich nun eine saubere, moderne Garage wie bei uns vorstellt, der liegt falsch. Auf den nachfolgenden Fotos könnt ihr euch selber ein Bild einer paraguayanischen Garage machen. In einem Hinterhof standen rostige Autowracks herum, die Wand war voll gepflastert mit erotischen Postern und zwischen Hühnern, Hunden und Kindern gabs auch noch ein paar Autoersatzteile. Was es hier nicht gab war Bier!

Francisco besitzt ebenfalls eine Farm. Diese stellte er uns als Schiessplatz zur Verfügung. Francis brachte in einem kleinen Sportrucksack 6 unterschiedliche Revolver und Pistolen seines beachtlichen Waffenarsenals mit. Bevor wir aber losballern konnten, mussten wir noch Munition kaufen. Diese, wie auch Waffen, gibts hier problemlos zu kaufen. Als wir im Laden waren, hat ein Einheimischer gerade 2 Gewehre gekauft, sie in einen Sack verpackt, aufs Motorrad gebunden und ist davon gebraust. So einfach geht das hier!

Auf der Farm wimmelte es von Federvieh jeglicher Art und es waren ebenfalls 3 Arbeiter zugegen. Wir stellten als Ziele Aludosen auf und nach den ersten paar Schüssen wussten auch die Hühner und Enten, dass sie sich nun verziehen sollten. Leider lag die Motorsäge noch in der Schusslinie und Jan hat mit der riesigen Schrotknarre das Ding nur knapp verfehlt. Nun wurde sie für den Rest der Schiessübung sicherheitshalber weg getragen.

Am Abend war ein Volleyball-und Grillplausch auf der Polizeiwache von Don Bosco angesagt. Comissario Flores hat uns stolz seine Wache gezeigt und war hocherfreut über den Besuch seiner Polizeikollegin aus der Schweiz. Sogar sein Schlafgemach durften wir besichtigen, auch hier hing wieder ein Poster einer nackten Schönheit.

Francisco der Garagier, brachte Unmengen von Fleisch und machte sich ans Grillieren, während Comissario Flores im Sporttenü mit seinen Mitarbeitern und Jan Volleyball spielte. Nach einem Match wollte Jan eigentlich zur gemütlichen Bierrunde wechseln, doch Comissario Flores wollte unbedingt mit Jan gemeinsam einen weiteren Match spielen. Da gabs keine Widerrede. Wir hatten dann sogar gewonnen und dies begoss der Comissario mit ein paar Bierchen.

Als das Fleisch langsam aber sicher gar war, nahm Tito die Gitarre hervor und sang wunderschöne, südamerikanische Lieder. Seit längerem hatten wir Comissario Flores nicht mehr gesehen, hatten gedacht, er würde sich wohl umziehen um dann mit uns zu essen. Plötzlich trat er aber aus der Wache, bekleidet in Uniform, schusssicherer Weste und Revolver am Gurt. Er machte ein ernstes Gesicht als er uns verkünden musste, dass unweit von hier soeben ein Polizist erschossen worden sei. Die Stimmung war natürlich sofort getrübt, Tito hörte auf Gitarre zu spielen und wir beschlossen, das Fleisch bei Francisco in der Autogarage zu essen. Zwischen Autowracks sassen wir also nun gemütlich beisammen, assen das doch schon etwas zähe Fleisch, Maniok und Sopa, ein paraguayanischer Kuchen aus Maismehl. Tito hatte mittlerweile Verstärkung erhalten und zu zweit sorgten sie für die musikalische Unterhaltung an diesem Abend.

Gegen Mitternacht waren wir wieder im sicheren Country Club. Wir kühlten uns im beleuchteten Pool ab, bevor wir zum Schlummertrunk übergingen. Dabei hatte uns Francis den Blog eines ausgewanderten Schweizer Ehepaars gezeigt. Die Probleme, die ausgewanderte, pensionierte Schweizer im Country Club haben, waren echte Schenkelklopfer. Überzeugt euch selber unter http://egliblog.blogspot.com

Nochmals ganz herzlichen Dank an Fabienne, Francis und Stephan für diese unvergesslichen Stunden in Paraguay!

Hoch über Ciduad del Este stossen wir auf unseren Adventure-Tag in Paraguay an. Gisela, Stephan, Francis und Fabienne (v.l.n.r)

Hoch über Ciduad del Este stossen wir auf unseren Adventure-Tag in Paraguay an. Gisela, Stephan, Francis und Fabienne (v.l.n.r)

Eine Autogarage in Paraguay gleicht nicht ganz jenen in der Schweiz...

Eine Autogarage in Paraguay gleicht nicht ganz jenen in der Schweiz...

Commandante Bärtschi übt sich im Umgang mit der Riesenknarre

Commandante Bärtschi übt sich im Umgang mit der Riesenknarre

Aus dem gesamten Waffenarsenal stach die Riesenknarre hervor. Gisela war froh, diese nach einem Schuss wieder weg legen zu können.

Aus dem gesamten Waffenarsenal stach die Riesenknarre hervor. Gisela war froh, diese nach einem Schuss wieder weg legen zu können.

Gisela posiert mit ihrem Amtskollegen Comissario Flores in der Polizeiwache von Don Bosco

Gisela posiert mit ihrem Amtskollegen Comissario Flores in der Polizeiwache von Don Bosco

Comissario Flores hat die Uniform mit dem Sporttenü getauscht und ist voller Elan beim Volleyball spielen

Comissario Flores hat die Uniform mit dem Sporttenü getauscht und ist voller Elan beim Volleyball spielen

Die beiden Gitarreros sangen wunderschöne Lieder für uns

Die beiden Gitarreros sangen wunderschöne Lieder für uns



Tosende Fluten im Nordosten Argentiniens

16 03 2011

In den letzten Tagen haben wir spektakuläre Wasserfälle im Nordosten Argentiniens besucht.

Zuerst besichtigten wir den längsten Längswasserfall der Welt. Dies ist ein Wasserfall, der über 3 km den Rio Uruguay der Länge nach in 2 Hälften teilt. Sehr ungewöhnlich für einen Wasserfall, normalerweise bildet er eine Stufe quer zur Flussrichtung.

Nach einer etwas mühsamen Busreise erreichten wir gestern Puerto Iguazu, den Ausgangsort zum Besuch der Iguazu-Fälle. Wir haben heute einen ganzen Tag im Park verbracht und waren stark beeindruckt von diesen immensen Wasserfällen. Wenn man es nicht selber erlebt hat, kann man sich gar nicht vorstellen, welche gewaltigen Wassermassen hier donnernd zu Tale stürzen. Ein echtes Naturspektakel!!! Die Iguazu-Fälle bestehen aus über 250 Wasserfällen, wobei der höchste 80 m misst. Pro Sekunde „verschlingt“ der Teufelsschlund (Garganta del diablo) 1700 m3 Wasser.

Die Saltos del Mocona sind die längsten Längswasserfälle der Welt und nur vom Boot aus zu besichtigen. Sie liegen im Grenzfluss Rio Uruguay, der die Grenze zwischen Argentinien und Brasilien bildet.

Die Saltos del Mocona sind die längsten Längswasserfälle der Welt und nur vom Boot aus zu besichtigen. Sie liegen im Grenzfluss Rio Uruguay, der die Grenze zwischen Argentinien und Brasilien bildet.

Der Zufluss zum Garganta del Diablo sieht harmlos aus...

Der Zufluss zum Garganta del Diablo sieht harmlos aus...

...doch der Garganta del Diablo entpuppt sich als brodelnde Teufelsküche, die ihrem Namen alle Ehre macht

...doch der Garganta del Diablo entpuppt sich als brodelnde Teufelsküche, die ihrem Namen alle Ehre macht

Die Iguazu Fälle liegen im 3-Ländereck Argentinien, Paraguay, Brasilien

Die Iguazu Fälle liegen im 3-Ländereck Argentinien, Paraguay, Brasilien

Überall Wasser: Einer der über 250 Wasserfälle, welche die Iguazu Fälle bilden

Überall Wasser: Einer der über 250 Wasserfälle, welche die Iguazu Fälle bilden

Die Iguazu Fälle haben mit ihrer Gischt an diesem heissen Tag für eine willkommene Abkühlung gesorgt

Die Iguazu Fälle haben mit ihrer Gischt an diesem heissen Tag für eine willkommene Abkühlung gesorgt



Natur pur im Sumpfgebiet Iberà

12 03 2011

Von Mercedes aus sind wir für 2 Tage ins Sumpfgebiet Esteros del Iberà gefahren. Um dorthin zu gelangen mussten wir 2 Std. Fahrt im 4×4 über eine holprige Schotterpiste über uns ergehen lassen. Der Señor, der uns gefahren hatte, wollte uns wohl schockgefrieren, so kalt war die Klimaanlage. Als tapfere Schweizer hielten wir aber dagegen. Der Schock kam dann, als wir ausstiegen und uns die Glutofenhitze mitten am Nachmittag fast grillierte. Zum Glück hatte das Zimmer eine Klimaanlage.  

Das Sumpfgebiet Iberà bedeckt 13’000 km2 und beherbergt 4000 Tier- und Pflanzenarten. Auf einer Bootstour und einer Nachtwanderung haben wir einen ganz kleinen Teil dieses wunderschönen Naturreservats erkundet und gestaunt über die Artenvielfalt und die fehlende Scheu der Tiere. Wir haben Kaimane, Wasserschweine, Sumpfhirsche, Affen und viele Vögel gesehen. In der Nacht ebenfalls Vizcachas (so eine Mischung zwischen Kaninchen und Meerschweinchen) und ein Gürteltier.

Der rote Pick-up des vorgenannten Señors ist offenbar der einzige Transport zurück nach Mercedes, wenn man nicht um 5 Uhr in der Früh den Bus nehmen will (und wer will das schon?). Da der Pick-up nur über 4 Plätze verfügt ist er dementsprechend schnell voll und so gabs schon am Vortag unserer Abreise keine Plätze mehr. Der Señor hat uns angeboten, hinten auf der Ladefläche für die Hälfte des Preises mitzufahren, was immer noch dem Preis für die Busfahrt entsprach. Wir versuchten uns dann im Autostopp um dem „sicheren“ Hitzetod, der Staublunge und dem gebrochenen Rücken zu entgehen. Wir hatten Glück und schon nach einer halben Stunde und dem 2. Auto wurden wir mitgenommen.

Wir sind nun auf dem Weg zu den Iguazu Fällen, wo wir in ca. 2 Tagen eintreffen möchten. Die Temperaturen nehmen zu, es ist schwül-heiss und von Mittag bis in den späten Nachmittag ist Siesta angesagt. In der Hostel wo wir heute sind, haben wir ein Schwimmbad, das werden wir noch nutzen, ganz sicher!

Die Strasse in den Nordosten von Argentinien ist über weite Teile schnurgerade und führt durch Weideland, wo die für ihr Fleisch berühmten argentinischen Rinder grasen

Die Strasse in den Nordosten von Argentinien ist über weite Teile schnurgerade und führt durch Weideland, wo die für ihr Fleisch berühmten argentinischen Rinder grasen

Der Sumpfhirsch kann seine Hufen ausspreizen, damit er sich im Sumpf besser bewegen kann

Der Sumpfhirsch kann seine Hufen ausspreizen, damit er sich im Sumpf besser bewegen kann

Ein Kaiman schwimmt im Sumpfgebiet Iberà seelenruhig im Wasser und fühlt sich durch uns nicht gestört

Ein Kaiman schwimmt im Sumpfgebiet Iberà seelenruhig im Wasser und fühlt sich durch uns nicht gestört

Abendstimmung in Iberà. Dieses Sumpfgebiet ist 13'000 km2 gross, was rund 1/3 der Schweiz entspricht

Abendstimmung in Iberà. Dieses Sumpfgebiet ist 13'000 km2 gross, was rund 1/3 der Schweiz entspricht



Wir sind ausser Reichweite des Tsunami

12 03 2011

Heute haben wir in den Nachrichten gehört, dass es in Japan ein starkes Seebeben gegeben hat und eine Tsunami-Welle auf dem Weg über den Pazifik bis an die Küste Südamerikas ist. Keine Angst, wir sind weit weg von der Pazifikküste und die bis 6500 m hohen Anden bilden einen sicheren Schutzwall.

Wir sind im tiefen Nordosten von Argentinien angekommen. Richtiges Gaucho-Land! Es ist schwül-heiss und man schwitzt schon vom rumsitzen.

Von der Atlantikküste von Uruguay sind wir mit dem Bus zuerst zurück nach Montevideo gereist. Dort hatten wir 7 Std. Aufenthalt und sind dann mit dem Nachtbus quer durch Uruguay an die Grenze zu Argentinien gefahren. Mit einem weiteren Bus sind wir über die Grenze gefahren. Der Grenzübertritt zwischen Uruguay und Argentinien funktioniert wesentlich unkomplizierter als zwischen Chile und Argentinien. Hier schaffen sie es sogar, dass beide Zollämter unter einem Dach untergebracht sind. Von Concordia in Argentinien haben wir dann wieder einen Bus genommen und sind noch 6 Std. nach Norden gefahren bis Mercedes. Insgesamt waren wir mit allen Zwischenhalten 26 Std. unterwegs.



Saftiges argentinisches Steak

2 03 2011

Zum Abschluss unseres Aufenthalts in Buenos Aires gingen wir heute auswärts essen. Etwas, das wir uns auf unserer Weltreise nicht oft leisten. Ganz in der Nähe von unserer Unterkunft fanden wir ein Restaurant, das voll besetzt war mit Einheimischen. Das ist immer ein gutes Zeichen für Qualität und günstige Preise.  Wir gönnten uns eines der berühmten argentinischen Rinds-Steaks. Wir wurden nicht enttäuscht, was sowohl Qualität wie auch Quantität anging. Für 2 gemischte Salate, 2 saftige, grosse Rinds-Steaks mit Beilage und eine feine Flasche Wein bezahlten wir umgerechnet CHF 40.–! Zum Glück merkten wir noch bevor wir die Desserts bestellten, dass wir gar nicht mit Kreditkarte bezahlen konnten. Die Rechnung war schon ohne Desserts über CHF 40.–, aber der Kellner stellte sicher, dass wir genau den Betrag bezahlen mussten, den wir noch im Portemonnaie hatten. Das nennt man argentinische Gastfreundschaft!



Heisse Tage in Buenos Aires

1 03 2011

Am 26. Februar sind wir abends spät in Buenos Aires angekommen. Wir haben die 2700 km von Rio Gallegos ganz im Süden von Patagonien nach Buenos Aires im Flugzeug zurück gelegt. Nach den erfrischenden Sommertemperaturen in Patagonien mussten wir uns zuerst an die tüppig warme Luft in Buenos Aires gewöhnen. Wir waren aber froh, endlich wieder Mal in eine Stadt zu kommen, die lebt, singt und tanzt und auch historisch und kulturell etwas zu bieten hat. Die langweiligen und öden Provinzstädtchen Patagoniens und Chiles mussten wir nun lange genug „erdauern“.

Obwohl Buenos Aires die 12. grösste Stadt der Welt ist, ist das Zentrum relativ kompakt und kann zu Fuss gut durchwandert werden. Am 1. Tag besuchten wir den Antiquitätenmarkt im ältesten Quartier der Stadt. War richtig faszinierend, was da alles feilgeboten wurde: Uralte TVs, Kameras von 1920 die noch funktionieren, Besteck, Teller, Telefone, etc. etc.  Heute waren wir auf einer Stadtrundfahrt. Die Stadt ist sehr grün mit vielen Bäumen und Pärken und an jeder Ecke gibts ein Denkmal oder ein historisches Gebäude. Für Kunstliebhaber gibts unzählige Museen und Galerien. Mal schauen, ob wirs noch ins eine oder andere schaffen…

Die Argentinier leben v.a. in der Nacht, es ist üblich erst um 23 Uhr ins Restaurant zum Nachtessen zu gehen. Um 21 Uhr ist man jedenfalls alleine…Die grosse Leidenschaft, wenn nicht sogar ihre Religion ist der Fussball. So haben wir am 1. Abend eine Tour an ein Fussballspiel zwischen 2 der ganz grossen Teams aus Buenos Aires gebucht. Für den Preis, den wir bezahlten, erwarteten wir eigentlich Sitzplätze. Stattdessen wurden wir inmitten der Heim-Fans auf den Stehplatzrampen platziert. Wer das nicht Mal erlebt hat, kann sich nicht vorstellen, was da abgeht. Uns war nicht ganz wohl und wir waren ehrlich gesagt froh, als die 90 Min. vorbei waren und ebenfalls nicht traurig, dass das Heimteam kein Goal geschossen hatte. Die Fans sind extrem fanatisch, da wird dauernd gesungen und gehüpft dass die Tribüne gefährlich wackelt und ab und zu Leute die Tribünenstufen runterfallen. Vor dem Spiel wurden Banner und Tücher über die ganze Tribünenlänge gespannt. Wir nahmen an, dass diese bei Spielbeginn wieder eingerollt würden, doch dem war nicht so. Gestört hats offenbar nur uns, alle anderen akzeptieren, dass sie nicht freie Sicht aufs Spielfeld haben…Im Gegensatz zur Schweiz sind die Fans aber nicht betrunken. Im Stadion gibts keinen Alkohol zu kaufen und offenbar dröhnen sie sich auch nicht vor dem Spiel zu.

Hier gehts zur Stadtrundfahrt (Fotos):

Der Tango ist all gegenwärtig in Buenos Aires

Der Tango ist all gegenwärtig in Buenos Aires

Der Friedhof von Recoleta enstand 1822 und ist der älteste der Stadt. Hier liegen die wichtigsten Personen des Landes begraben, u.a. auch Evita Peron. Mit all den grossen Mausoleen gleicht der Friedhof einer "Stadt in der Stadt"

Der Friedhof von Recoleta enstand 1822 und ist der älteste der Stadt. Hier liegen die wichtigsten Personen des Landes begraben, u.a. auch Evita Peron. Mit all den grossen Mausoleen gleicht der Friedhof einer "Stadt in der Stadt"

Das Parlamentsgebäude von Argentinien

Das Parlamentsgebäude von Argentinien

Packende Stimmung im Fussballstadion. Für Schweizer aber doch auch etwas beängstigend...

Packende Stimmung im Fussballstadion. Für Schweizer aber doch auch etwas beängstigend...

Das Quartier Boca steht ganz im Zeichen des berühmtesten Fussballklubs Argentiniens, den Boca Juniors. Die Bewohner bemalen sogar ihre Häuser in den Klubfarben. Fussball ist hier eben mehr als ein Spiel...

Das Quartier Boca steht ganz im Zeichen des berühmtesten Fussballklubs Argentiniens, den Boca Juniors. Die Bewohner bemalen sogar ihre Häuser in den Klubfarben. Fussball ist hier eben mehr als ein Spiel...



Patagonia’s big three

19 02 2011
Es hat sich gelohnt, in El Chaltén auf das schöne Wetter zu warten. Wir genossen 3 herrliche Wandertage und kamen den berühmten Bergen Cerro Fitz Roy und Cerro Torre ganz nahe.

El Chaltén ist ein interessantes Dorf. Es besteht erst seit 1985 und gilt als die Trekking-Hauptstadt Argentiniens. Trotz der grossen touristischen Anziehungskraft ist das Örtchen eher schlecht als recht ausgestattet: In den Läden gibts gerade Mal die nötigsten Grundnahrungsmittel, Früchte und Gemüse sehen teilweise mitgenommen und nicht mehr essbar aus, es gibt 1 einzigen funktionierenden Geldautomaten, Kreditkarten werden flächendeckend nicht akzeptiert, die Internetverbindung ist extrem laaaangsam und mit unseren Handys hatten wir keinen Empfang.

Am 17.2. am Abend verliessen wir El Chaltén in Richtung El Calafate. Auf der Busfahrt erlebten wir einen magischen Abend in der argentinischen Pampa: In der Ferne verabschiedete sich Fitz Roy, darüber ein von der untergehenden Sonne golden gefärbtes Wolkenband und auf der anderen Seite stieg der Vollmond auf.

Heute besuchten wir zusammen mit tausenden von anderen Touristen den Perito Moreno Gletscher, ausserhalb El Calafates. Es ist ein massiver Eiskoloss, einer der ganz wenigen Gletscher auf dieser Welt, die immer noch wachsen.

Dank dem, dass wir früh aufgestanden sind, hatten wir Cerro Fitz Roy fast für uns.

Dank dem, dass wir früh aufgestanden sind, hatten wir Cerro Fitz Roy fast für uns.

Den Cerro Torre sahen wir nur 1 Mal wolkenlos und dies nur dank einer 3 stündigen Zusatzschlaufe auf einer 5-stündigen Wanderung...(Gisela konnte ihr Glück erst am nächsten Tag so richtig fassen, als bei blauem Himmel der Cerro Torre in den Wolken versteckt blieb)

Den Cerro Torre sahen wir nur 1 Mal wolkenlos und dies nur dank einer 3 stündigen Zusatzschlaufe auf einer 5-stündigen Wanderung...(Gisela konnte ihr Glück erst am nächsten Tag so richtig fassen, als bei blauem Himmel der Cerro Torre in den Wolken versteckt blieb)

Der Perito Moreno Gletscher wächst immer noch und auf seiner Fläche hätte die 9-Mio-Stadt Buenos Aires Platz

Der Perito Moreno Gletscher wächst immer noch und auf seiner Fläche hätte die 9-Mio-Stadt Buenos Aires Platz



Don’t cry for us Argentina

15 02 2011

Am 12.2. sind wir von Chile nach Argentinien eingereist. Vom Grenzort Los Antiguos nahmen wir einen Bus, der 12 Std. später in El Chaltén ankam. Die lange Busfahrt durch Steppe und Wüste war sehr eintönig und wurde nur von 2 Stops à 20 Min. unterbrochen.

El Chaltén liegt im Herzen von Patagonien und ist das Trekking-Mekka von Argentinien. Hier stehen die berühmten Berge Cerro Fitz Roy und Cerro Torre. Wir haben Fitz Roy bei der Ankunft gesehen, doch die letzten 2 Tage war das Wetter schlecht und statt schöne Wanderung zu unternehmen, sitzen wir in diesem kleinen Ort herum und warten eben auf Besserung. Diese sollte gemäss Wetterbericht bald kommen…Aber es ist definitiv vorbei mit T-Shirt und Shorts, hier bläst ein eisiger und starker Wind von den Bergen und Gletschern hinab und heute hat es stark geregnet. Eisig, eisig, so dass wir zum ersten Mal auf unserer Reise unsere Mützen benötigen. Von uns aus kann der argentinische Himmel nun wieder aufhören zu weinen…