Good-bye New Zealand

22 12 2010

Nach 2 wunderschoenen Tagen in Christchurch ist es heute nun Zeit, nach Australien aufzubrechen. Wir haben unsere Reise sehr gut geplant, so dass wir nun am Schluss genuegend Zeit hatten und es locker nehmen konnten. Es reichte sogar, um uns noch einen Weihnachts-Haarschnitt verpassen zu lassen. Nur haben wir nicht damit gerechnet, dass die Coiffeurs hier etwas anders arbeiten als zu Hause. Wir kamen rein, sassen 5 Min spaeter auf dem Sessel und 15 Min. spaeter waren wir wieder draussen. Es kostete fuer Jan $14 und fuer Gisela $25. Gisela musste jedoch am naechsten Tag nochmals zu einem echten Coiffeur in Downtown Christchurch um zu retten, was noch zu retten war…Leider bestehen keine Bilder vom $25-Haarschnitt, aber Jan kann bezeugen, dass es nun wesentlich besser aussieht und man mit Gisela wieder unter die Leute darf :-).

Bevor wir nach Christchurch kamen, haben wir eine Nacht in Methven verbracht. Dies ist ein beliebter Ausgangsort fuer ins Skigebiet Mt. Hutt. Auf dem Campingplatz haben wir Grant getroffen, einen Neuseelaender, der mit Hund und Kinderwagen (ohne Kind drin, dient als Gepaecktransporter) von der Suedspitze bis ans Nordkap joggt. Fuer die gut 2500 km rechnet er 10 Wochen. Natuerlich war Jan von diesem Typen fasziniert und da Grant am naechsten Tag in die gleiche Richtung lief in die wir sowieso zu fahren hatten, lief Jan die ersten 20 km mit ihm. Grant war sichtlich erfreut darueber, Mal jemanden dabei zu haben, mit dem er sprechen konnte und der auch antwortete, denn das tut der Hund nicht…Jedenfalls gibt es am anderen Ende der Welt noch wildere Typen als im Emmental…

Das Wetter koennte in Neuseeland zu Weihnachten nicht besser sein. Hier in Christchurch ist es locker 30 Grad warm, obwohl der Wind in den letzten Tagen fuer eine angenehme Abkuehlung gesorgt hatte. Wir senden euch allen von Herzen sonnige und frohe Weihnachtsgruesse. Geniesst die Guetzi, die Hamme und die weltberuehmte Vinaigrette von Res!

Grant der verrueckte Kiwi mit Hund "Buddy" und Babyjogger. Ein echt wilder Typ!

Grant der verrueckte Kiwi mit Hund "Buddy" und Babyjogger. Ein echt wilder Typ!

Akaroa liegt 90 Min. von Christchurch entfernt und ist ein kleines, gemuetliches Oertchen, wo sich 1840 die Franzosen niederliessen. Deshalb sind die Strassen in franzoesisch angeschrieben.

Akaroa liegt 90 Min. von Christchurch entfernt und ist ein kleines, gemuetliches Oertchen, wo sich 1840 die Franzosen niederliessen. Deshalb sind die Strassen in franzoesisch angeschrieben.

Es ist fast Weihnachten, der Southern Rata (Busch im Hintergrund) blueht rot.

Es ist fast Weihnachten, der Southern Rata (Busch im Hintergrund) blueht rot.



Der hoechste Berg Neuseelands gab sich die Ehre

19 12 2010

Gestern haben wir ihn nun endlich zu Gesicht bekommen: Mount Cook, der hoechste Berg Neuseelands (3700m) hat sich von seiner schoensten Seite gezeigt, nachdem er im Glacier Country an der Westkueste hinter den Wolken versteckt blieb.Picture 197Mount Cook

Rechts neben dem Mt Cook erkennt man Mt Tasman

Rechts neben dem Mt Cook erkennt man Mt Tasman



Wilde Suedkueste

19 12 2010

Auf der Southern Scenic Route fuhren wir 2 Tage lang der Suedkueste Neuseelands entlang und stoppten auch am suedlichsten Punkt der Suedinsel. Hier unten kann es sehr stuermisch und ungemuetlich sein, doch wir trafen es gar nicht so schlecht. Die Gegend ist ziemlich verlassen, Verkehr hat es kaum noch und ab und zu gibts eine Farm oder ein kleines Dorf. Dafuer sieht man viele Tiere: wir beobachteten Pinguine, Delfine und Seeloewen, alles Arten die nur in Neuseeland vorkommen.

Ein neuseelaendischer Verkehrsstau

Ein neuseelaendischer Verkehrsstau

Moeraki Boulders: Diese runden Steine liegen an einem Strand nicht weit von Dunedin entfernt.

Moeraki Boulders: Diese runden Steine liegen an einem Strand nicht weit von Dunedin entfernt.

Porpoise Bay: Am fruehen Morgen sind wir an diesem herrlichen Strand entlang gejoggt

Porpoise Bay: Am fruehen Morgen sind wir an diesem herrlichen Strand entlang gejoggt

Yellow-Eyed Penguin: Der Pinguin kommt vollgefressen aus dem Meer zurueck um sein Kuecken zu fuettern.

Yellow-Eyed Penguin: Der Pinguin kommt vollgefressen aus dem Meer zurueck um sein Kuecken zu fuettern.

Der suedlichste Punkt der Suedinsel sieht aus wie im Rosamunde Pilcher-Film. Liebe Gruesse an Erika...:-)

Der suedlichste Punkt der Suedinsel sieht aus wie im Rosamunde Pilcher-Film. Liebe Gruesse an Erika...:-)

Die Baeume an der Suedkueste sind vom Wind gezeichnet...

Die Baeume an der Suedkueste sind vom Wind gezeichnet...



Blauer Himmel ueber Fiordland

19 12 2010

Vom 13.-15.12. verbrachten wir 2 tolle Tage in Fiordland, einer der naessesten Gegenden der Welt. Hier fallen bis 8 m Regen im Jahr, doch wir hatten wunderbares Wetter.

Am 1. Tag gingen wir auf eine Kayaktour auf dem Doubtful Sound. Dieser Fiord ist sehr abgelegen und ist nur mit einer 45 minuetigen Bootsfahrt gefolgt von einer noch einmal so langen Busfahrt ueber eine ungeteerte Passstrasse zu erreichen. Dafuer gibt es dort dann auch nur eine handvoll Touristen und jede Menge wilde Natur und magische Ruhe.

Am 2. Tag besuchten wir den viel bekannteren und touristischeren Milford Sound. Wir verzichteten auf eine Bootsfahrt auf dem Fiord und entschieden uns fuer ein paar Wanderungen entlang der Route. Die Bergwelt hier aehnelt sehr unseren Schweizer Bergen und liess ein paar Heimwehgedanken aufkommen.

Doubtful Sound: senkrechte Berge ragen direkt aus dem Fiord in den Himmel.

Doubtful Sound: senkrechte Berge ragen direkt aus dem Fiord in den Himmel.

Doubtful Sound: sogar ein 2m-Mann passt ins Kayak. Neben uns, waren nur noch 3 weitere Boote unterwegs.

Doubtful Sound: sogar ein 2m-Mann passt ins Kayak. Neben uns, waren nur noch 3 weitere Boote unterwegs.

Wanderung in der Milford Sound Gegend: Die Landschaft erinnerte uns an die Schweiz

Wanderung in der Milford Sound Gegend: Die Landschaft erinnerte uns an die Schweiz

"Heidi" macht Pause am kristallklaren Bergsee. Ist das in der Schweiz od. in NZ?

"Heidi" macht Pause am kristallklaren Bergsee. Ist das in der Schweiz od. in NZ?

Mitre Peak im Milford Sound ragt ueber 1600m aus dem Meer

Mitre Peak im Milford Sound ragt ueber 1600m aus dem Meer

Morgenstimmung am Mirror Lake auf dem Weg zum Milford Sound

Morgenstimmung am Mirror Lake auf dem Weg zum Milford Sound



Mt. Cook blieb hinter den Wolken versteckt

12 12 2010

Wir haben 2 Naechte im Glacier Country verbracht, in der Hoffnung auf gutes Wetter und freie Sicht auf das ewige Eis und den hoechsten Berg Neuseelands. Leider lag ein hartnaeckiges Tiefdruckgebiet ueber der Westcoast und bescherte uns keine Aussicht. Dennoch unternahmen wir kleinere Wanderungen zu den Gletscherzungen des Franz Josef Glaciers und Fox Glaciers. Wir genossen den wunderschoenen und ueppig gruenen Regenwald, der hier sehr intensiv und dicht ist (dank des Regens…:-).

Wir senden euch herzliche Gruesse aus Wanaka (auf dem Weg nach Fiordland) und posten fuer euch ein paar neue Fotos. See ya, Gisela und Jan

Das Wetter war eher garstig bei der Wanderung zur Gletscherzunge des Franz Josef Glaciers.

Das Wetter war eher garstig bei der Wanderung zur Gletscherzunge des Franz Josef Glaciers.

Dichter Regenwald liegt in unmittelbarer Naehe des Franz Josef Glaciers.

Dichter Regenwald liegt in unmittelbarer Naehe des Franz Josef Glaciers.

Truebes Wetter auch beim Lookout auf den Fox Glacier

Truebes Wetter auch beim Lookout auf den Fox Glacier

Auch dank dem vielen Regen leuchtet der Regenwald im Glacier Country in intensiven Gruentoenen

Auch dank dem vielen Regen leuchtet der Regenwald im Glacier Country in intensiven Gruentoenen



Ewiges Eis in Griffnaehe

10 12 2010

Wir sind in den letzten Tagen immer weiter der Westkueste entlang in den Sueden der Suedinsel gefahren. Heute sind wir in Franz Josef Glacier angekommen, wo 2 der 140 Gletscher der neuseelaendischen Suedalpen bis in den Regenwald hinunter reichen. Leider regnet es und die Berge sind wolkenverhangen. Wir hoffen sehr, dass es in den naechsten Tagen besser wird und wir die Gletscher sowie den hoechsten Berg von NZ, Mt. Cook (3650 m) zu Gesicht bekommen.



Wieder einmal ein regnerischer Tag und Fotos zum geniessen

7 12 2010

Nachdem wir seit unserer Ankunft in NZ erst 2 truebe Tage hatten, hat es heute wieder Mal geregnet. Fuer die Landschaft war es bitter noetig, denn es war sehr trocken. Auch wir waren nicht allzu traurig, denn gestern waren wir im wunderschoenen Abel Tasman National Park und hatten nochmals sehr sonniges Wetter. Heute fuhren wir zum Farewell Spit, sahen Seeloewen an einem Strand liegen und besuchten das Cape Farewell. Danach haben wir uns dem Wine Tasting gewidmet und sind mit unserem Auto ein paar Weingueter besuchen gegangen. Das mit dem Weisswein koennen sie hier, das mit dem Rotwein nicht so gut…die Neuseelaender trinken ihren Wein gerne jung, d.h. max. 2 jaehrigen Rotwein. Nichts fuer verwoehnte Schweizer WeinkennerInnen :-).

Heute haben wir auch mit Gisela’s Kollege von der neuseelaendischen Polizei Bekanntschaft gemacht. Obwohl wir ein schwaches Auto haben, hats heute fuer eine Radarbusse gereicht und zwar ist Jan innerorts 63 km/h statt 50 km/h gefahren, ajajaj…Mit Blau- und Rotlicht wurden wir verfolgt und angehalten. Busse macht $ 80, autsch!

Nachfolgend neue Fotos. Enjoy them!

Aussicht auf die Kapiti Coast, 40 km noerdlich von Wellington auf der Nordinsel. Hier hat Jan 1996 sein Austauschjahr verbracht.

Aussicht auf die Kapiti Coast, 40 km noerdlich von Wellington auf der Nordinsel. Hier hat Jan 1996 sein Austauschjahr verbracht.

Wellington liegt im Krater eines erloschenen Vulkans.

Wellington liegt im Krater eines erloschenen Vulkans.

Gisela's erste fette Erfahrung mit Fish n' Chips: Gemeinsam mit unseren Gastgebern haben wir am Shelly Beach den Abend ausklingen lassen und Fish n' Chips gegessen.

Gisela's erste fette Erfahrung mit Fish n' Chips: Gemeinsam mit unseren Gastgebern haben wir am Shelly Beach den Abend ausklingen lassen und Fish n' Chips gegessen.

Te Mahia - Marlborough Sounds: In diesem wunderschoenen Resort haben wir 4 Tage Ferien von unseren Ferien genossen. Einfach paradiesisch!

Te Mahia - Marlborough Sounds: In diesem wunderschoenen Resort haben wir 4 Tage Ferien von unseren Ferien genossen. Einfach paradiesisch!

Fruehstueck in Te Mahia: Etwas verschlafen aber voller Vorfreude auf das Zmorge.

Fruehstueck in Te Mahia: Etwas verschlafen aber voller Vorfreude auf das Zmorge.

Frische Austern: Selber gesammelt in Te Mahia. Sie schmeckten hervorragend und waren so frisch!

Frische Austern: Selber gesammelt in Te Mahia. Sie schmeckten hervorragend und waren so frisch!

Im Abel Tasman Nationalpark haben wir eine 5 stuendige Wanderung gemacht. Die Mittagspause haben wir an einem goldenen Sandstrand verbracht.

Im Abel Tasman Nationalpark haben wir eine 5 stuendige Wanderung gemacht. Die Mittagspause haben wir an einem goldenen Sandstrand verbracht.

Der Abel Tasman Nationalpark beeindruckt mit goldenen Sandstraenden, tuerkisblauem und kristallklarem Wasser und ueppiger Vegetation.

Der Abel Tasman Nationalpark beeindruckt mit goldenen Sandstraenden, tuerkisblauem und kristallklarem Wasser und ueppiger Vegetation.



Ferien von den Ferien

5 12 2010

In den letzten Tagen haben wir ohne Auto gelebt. Am 30.11. haben wir unser Mietauto in Wellington abgegeben. Die 4 Tage in Wellington haben wir sehr genossen. Wir durften bei einem ehemaligen College-Kollegen von Jan uebernachten und haben ehemalige Kollegen von Jan getroffen. Sonst haben wir es easy genommen und das unueblich schoene, warme und sonnige Wetter genossen. Ja und den Kiwi, das National-Symbol von NZ haben wir im Zoo ebenfalls gesichtet. Brauchte etwas Geduld und gute Augen im Dunkeln, aber wir hatten Glueck (natuerlich gibts davon kein Foto) und konnten den Kiwi einige Minuten beobachten.

Am 1. Dez. sind wir dann mit der Faehre auf die Suedinsel gefahren. Weiter gings mit dem Wassertaxi von Picton in die Marlborough Sounds, wo wir 4 Naechte im Te Mahia Resort verbrachten. Te Mahia gehoert dem Bruder von Jans Gastvater und so kamen wir in den Genuss eines sehr grosszuegigen Preises fuer unser Appartment mit Meersicht. Es waren 4 wunderbare Tage, wo wir Ferien von den Ferien gemacht hatten. Unsere Tage liefen ungefaehr so ab: Fruehstuecken auf der Terrasse mit Meersicht, Kajakfahren, Wandern, Yatzi spielen, fischen, essen, schlafen. Und auch hier war das Wetter wieder unglaublich schoen.

Jan’s Host-Grandparents, die in Te Mahia bei ihrem Sohn leben, haben uns auch Mal auswaerts zum Nachtessen eingeladen. Am letzten Tag sind wir mit dem Kajak raus gefahren und haben Austern gesammelt, die waren wirklich ganz gut und an Frische nicht zu ueberbieten!

Seit heute haben wir wieder ein Auto (ein ganz schwaches Kistli zwar…) und sind wieder on the road. Leider klappts wieder nicht mit Fotos hochladen. Deshalb muessen wir euch auf ein anderes Mal vertroesten.

Wir senden euch sonnige Gruesse aus dem Abel Tasman Nationalpark und freuen uns immer ueber eure Nachrichten.



Guenstiges Wellington

28 11 2010

Wir sind in Wellington, der Hauptstadt von Neuseeland angekommen. Wir duerfen hier bei einem von Jans Kollegen wohnen, was unser Budget natuerlich erheblich entlastet. Das Wochenende glaenzte mit strahlend schoenem und warmem Wetter. Am Samstag nahm uns Brendan mit an das Fussballspiel zw. Wellington und Melbourne. Ein echter Leckerbissen fuer Fussballfans…nein, eher langweilig, da sie hier viel weniger auf den Mann spielen und sich kaum weh tun…es sind halt alles so liebe Leute hier 🙂

Am Sonntag Abend kauften wir Fish&Chips und genossen diese am Strand bei untergehender Sonne. Gisela kam zum 1. Mal in ihrem Leben in den Genuss dieser doch eher fettigen Speise. Unsere Kiwi-friends waren darob so ueberrascht, dass sie es allen anwesenden Kollegen mitteilten. Und wir kamen zum Schluss dass Fish&Chips ok sind, nur nicht allzu oft, sonst leidet dann die Strandfigur. Und diese brauchen wir dann sicher in Sydney. Aber keine Angst, wir tun unser Bestes um mit einem Sixpack in Australien anzukommen 🙂

Nun wieder ernsthaft: Nachdem wir heute Morgen im Internet erfahren haben, dass die Schweiz die Ausschaffungsinitiative angenommen hat, hat unser Stolz auf unser Heimatland stark gelitten…Gisela ist froh, dass sie zur Zeit nicht arbeiten muss.

Also, jetzt gehts ab in den Zoo um den weltberuehmten Kiwi zu sehen und dann noch auf den Wine Trail, yummy! Wir gruessen euch herzlich aus dem schoenen Neuseeland, G&J



Fotos von den letzten Tagen

26 11 2010

Hallo zusammen

wir sind nun in Paraparaumu, im Ort, wo ich vor 14 Jahren mein Austauschjahr gemacht hatte. Das Wetter ist fabelhaft, schon fast sommerlich warm und auch das Meer ist warm genug um zu schwimmen. Hier nun wie versprochen weitere Fotos auch von unserem Vulkan-Walk.

Der Leuchtturm am Westcape und im Hintergrund der schneebedeckte Vulkan Mt. Egmont

Der Leuchtturm am Westcape und im Hintergrund der schneebedeckte Vulkan Mt. Egmont

Ein Bad im heissen Fluss in Taupo

Ein Bad im heissen Fluss in Taupo

Blick vom Gipfel des Mt. Ngarauhoe zum Mt. Ruapehu, beides aktive Vulkane

Blick vom Gipfel des Mt. Ngarauhoe zum Mt. Ruapehu, beides aktive Vulkane

Die Lavawueste am Fuss des Mt. Ngarauhoe besticht durch die Farbenvielfalt

Die Lavawueste am Fuss des Mt. Ngarauhoe besticht durch die Farbenvielfalt

Die Emerald Lakes sind Bestandteil des Tongariro Crossings

Die Emerald Lakes sind Bestandteil des Tongariro Crossings

Das Snickers war nach 7.5h Wanderung wohl verdient

Das Snickers war nach 7.5h Wanderung wohl verdient



Tongariro Crossing bei Kaiserwetter

24 11 2010

Heute standen wir um 5 Uhr auf, um schon um 6 Uhr als erste zum Tongariro Crossing zu starten. Wir erwischten einen unglaublich sonnigen Tag und haben die Wanderung durch die Vulkanlandschaft sehr genossen. Wir haben ebenfalls den einen Vulkan bestiegen, was nicht ganz einfach war, da der Aufstieg sehr steil war (600 Hoehenmeter auf ca. 2 km) und der Untergrund loser Vulkansand. Das hiess 2 Schritte vorwaerts, einen zurueck. Aber die Aussicht von oben war atemberaubend, am Kraterrand stieg warmer Dampf auf und das Gestein war ganz heiss. Der Abstieg war umso kuerzer, da wir in der Falllinie den Berg runter rennen konnten, so wie im Winter beim Schneeschuhlaufen. Und ja, Gisela ist ganz toll gewandert, am Schluss wieder ins Walker’s High verfallen und hat sich zum Schluss ueber das Snickers gefreut…:-)

Bilder gibts dann bei naechster Gelegenheit.



Freie Sicht auf die Vulkane

23 11 2010

Nach dem wir in den ersten Tagen sehr grosse Distanzen zurueck gelegt hatten, haben wir unser Reisetempo nun merklich gedrosselt. Wir sind heute von Taupo, das am groessten See Neuseelands liegt und bekannt ist fuer gute Fischgruende (Forelle) in den Tongariro National Park gefahren. Hier haben wir in einer Lodge Quartier bezogen, wo wir freie Sicht auf die 3 Vulkane im Zentrum der Nordinsel haben. Morgen wollen wir den Tongariro Crossing machen. Dies ist eine ca. 7 stuendige Wanderung bei den Vulkanen. Und wie ihr Jan kennt, will er natuerlich noch den Side Trip machen und einen der Vulkane besteigen…Gisela hofft schon jetzt auf ein weiteres Walker’s High. Aber da wir ja ein Snickers dabei haben, sollte dies kein Problem sein, denn das Snickers wird von Jan im Rucksack getragen und Gisela erst am Ende der Wanderung ausgehaendigt 😉 Wir muessen gerade selber lachen, wenn wir unsere Zeilen lesen!

Sunny greetings vom vulkanischen Plateau, Gisela und Jan



Weitere Impressionen aus NZ

21 11 2010

Da wir in letzter Zeit nicht gerade mit schnellen und gut funktionierenden PCs gesegnet waren, nutzen wir die Gelegenheit und laden noch ein paar weitere Fotos fuer euch hoch. Enjoy it!

Auf unserem Bushwalk sind wir schlussendlich in der Kennedy Bay gelandet und mussten den ganzen Weg wieder zurueck gehen. Wir haben viel NZ-Bush gesehen...

Auf unserem Bushwalk sind wir schlussendlich in der Kennedy Bay gelandet und mussten den ganzen Weg wieder zurueck gehen. Wir haben viel NZ-Bush gesehen...

Gemaess einem englischen Magazin einer der Top20 Straende der Welt. Leider spielte auf der Coromandel Halbinsel das Wetter nicht mit und der Beach konnte sich nicht richtig in Szene setzen.

Gemaess einem englischen Magazin einer der Top20 Straende der Welt. Leider spielte auf der Coromandel Halbinsel das Wetter nicht mit und der Beach konnte sich nicht richtig in Szene setzen.

Der neuseelaendische Bush ist saftig gruen und die Farnbaeume sind einmalig.

Der neuseelaendische Bush ist saftig gruen und die Farnbaeume sind einmalig.

Es riecht nach faulen Eiern und ueberall blubbert es in Rotorua

Es riecht nach faulen Eiern und ueberall blubbert es in Rotorua

In diesem heissen Pool garen und kochen die Maoris ihre Esswaren. Zum baden absolut ungeeignet, da doch ein bisschen heiss...

In diesem heissen Pool garen und kochen die Maoris ihre Esswaren. Zum baden absolut ungeeignet, da doch ein bisschen heiss...

Am Hot Water Beach wird bei Ebbe gebuddelt was das Zeugs haelt. Leider hatten wir kein Glueck und mussten die heissen Stellen anderen ueberlassen. Somit stiegen wir erst auf dem Campingplatz in Rotorua in den Hot Pool.

Am Hot Water Beach wird bei Ebbe gebuddelt was das Zeugs haelt. Leider hatten wir kein Glueck und mussten die heissen Stellen anderen ueberlassen. Somit stiegen wir erst auf dem Campingplatz in Rotorua in den Hot Pool.



Sunny Greetings from Rotorua

21 11 2010

Heute scheint endlich wieder Mal die Sonne! Leider hatten wir auf der Coromandel Halbinsel, wo es wunderschoene Straende gibt, nicht gerade Beach-Wetter. Es hat zwar nie richtig geregnet, aber es war bewoelkt und die Wolken hingen so richtig auf den Huegeln. Dennoch haben wir uns aktiv betaetigt und ein paar Wanderungen unternommen. So sind wir in ein abgelegenes Gebiet gefahren, erreichbar nur auf einer Schotterstrasse und wollten eine 3-stuendige Bush-Wanderung machen. Der Weg war gut markiert, nur waren die Markierungen leider nicht fuer unsere Wanderung gedacht…Nach gut 2.5 Stunden sind wir dann wieder auf eine Schotterstrasse getroffen und mussten bei einem Haus fragen gehen, wo wir uns hier befinden. Wir haben dann gemerkt, dass wir anstatt der Rundwanderung (was eben anhand des Beschriebs nicht so klar war, dass unsere Wanderung eine Rundwanderung haette sein sollen) den Track von Waikawau Bay nach Kennedy Bay gemacht hatten. So blieb uns nichts anderes uebrig als wieder ueber die Huegel durch den Bush zurueck nach Waikawau Bay zu wandern. Gut nur, dass wir den Weg schon kannten. Wir sind zuegig zurueck marschiert auch dank Giselas Walker’s High :-).

Jetzt sind wir in Rotorua, wo es wegen den geothermischen Aktivitaeten ueberall nach Schwefel riecht. Heute Morgen hat es in Stroemen geregnet und der Wetterbericht ist eigentlich noch fuer mehrere Tage schlecht, doch der Himmel ist nun blau und die Sonne scheint und wir sitzen im Internet Cafe :-(. Wir wollen euch aber die nachfolgenden Fotos nicht vorenthalten und gruessen euch vom anderen Ende der Welt, Gisela und Jan

Das neuseelaendische Ruetli: Hier in Witianga wurde der Vertrag zw. Maoris und der britischen Krone 1840 unterschrieben. Eintrittspreis: stolze 25 Dollar/Pers.

Das neuseelaendische Ruetli: Hier in Witianga wurde der Vertrag zw. Maoris und der britischen Krone 1840 unterschrieben. Eintrittspreis: stolze 25 Dollar/Pers.

Direkt neben dem Campground hatten wir unseren Privatstrand und genossen bei einem kuehlen Bier die letzten Sonnenstrahlen.

Direkt neben dem Campground hatten wir unseren Privatstrand und genossen bei einem kuehlen Bier die letzten Sonnenstrahlen.

Cape Reinga ist die Nordspitze Neuseelands. Links vom Leuchtturm kommen die Tasman Sea und der Pazifik zusammen.

Cape Reinga ist die Nordspitze Neuseelands. Links vom Leuchtturm kommen die Tasman Sea und der Pazifik zusammen.

Der Campingplatz in Waipu Cove lag direkt am Meer. Am Morgen konnten wir Delfine ganz nahe am Strand vorbei ziehen sehen.

Der Campingplatz in Waipu Cove lag direkt am Meer. Am Morgen konnten wir Delfine ganz nahe am Strand vorbei ziehen sehen.



Kia ora aus Neuseeland

18 11 2010

Endlich haben wir Zugriff zu einem einigermassen schnellen Internet-Terminal. Sorry, dass wir uns so lange nicht gemeldet hatten.Wir sind sicher in Neuseeland angekommen und wurden von viel Sonnenschein empfangen. Nachdem wir am 12.11. einen langen Reisetag hatten, in dem wir innerhalb von 24 Stunden 3 Fluege (Krabi-Bangkok, Bangkok-Hong Kong und Hong Kong-Auckland) durchstehen mussten, sind wir nur mit 1 Std. Verspaetung in Auckland angekommen. Wir wurden von Bekannten von Jan am Flughafen erwartet und konnten die ersten 2 Naechte bei Ihnen wohnen. So hatten wir genug Zeit, um unsere Reiseroute zu planen.

Am 15.11. haben wir dann unser Auto in Auckland in Empfang genommen. Wir sind nun schon den 4. Tag unterwegs und sind taeglich rund 300 km gefahren. Zuerst sind wir in Richtung Norden gefahren bis ans Cape Reinga, die Nordspitze Neuseelands wo die Tasman Sea auf den Pazifik trifft. Unterwegs haben wir die alten Kauri Baeume besucht, wo noch 2000 Jahre alte Exemplare stehen. Auf dem Weg zurueck vom Cape Reinga konnten wir uns kaum sattsehen an den wunderschoenen, menschenleeren Straenden. Natuerlich haben wir auch ab und zu angehalten und ein Bad genommen. Das Wasser ist recht kuehl, bei 25 Grad Lufttemperatur aber sehr erfrischend!

Wir haben ebenfalls dem neuseelaendischen Ruetli einen Besuch abgestattet. In Waitangi in der Bay of Island wurde 1840 der Vertrag zwischen den Maori und der britischen Krone unterzeichnet und das moderne Neuseeland war geboren. Noch gar nicht so lange her…Im Gegensatz zu unserem Ruetli wo jedermann kostenlos hingehen kann, kostet der Eintritt in Waitangi stolze 25 Dollar pro Person. Apropos Budget: im Gegensatz zu Thailand ueberschreiten wir hier unser Budget taeglich. In Neuseeland sind die Lebensmittel teuer und auch die Uebernachtung in einem spartanisch eingerichteten Zimmer auf dem Campingplatz kostet rund 65 NZ-Dollars, ohne Fruehstueck…Somit bleibt uns nicht viel Geld um zuesaetzliche, kostenpflichtige Ausfluege zu machen.

Im Moment sind wir auf der Coromandel Halbinsel angekommen. Hier haben wir heute einen ca. 2 stuendigen Bushwalk gemacht und wollen auch morgen etwas wandern, nur so im Auto sitzen ist zu monoton…

Mit dem Rueberladen von Fotos ist das so eine Sache in Neuseeland, funktioniert irgendwie nicht und deshalb muesst ihr leider vorerst mit unseren Meldungen vorlieb nehmen.

Liebe Gruesse vom anderen Ende der Welt aus dem fruehlingshaften NZ senden euch Gisela und Jan